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Der Wunsch, alte Rekorde zu schlagen, ist ein guter Motivator, aber er muss richtig angewendet werden. Lasst uns einen Blick darauf werfen, wie ihr einige Fehler zu Beginn der Saison vermeiden könnt.

Schätzt eure aktuelle Fitness realistisch ein 

Road cycling
Seid ehrlich zu euch selbst. © Profimedia

Es gibt eine Menge, was man als Radfahrer messen kann, und wir alle haben unsere Lieblingsmetrik, die wir ständig zu verbessern versuchen. Es kann Spaß machen, die Leistungsabgabe, die Herzfrequenz, die Streckenzeit, das Leistungsgewicht oder die Anzahl der Kilometer pro Monat zu verfolgen. Das Problem ist, dass es sehr leicht ist, sich auf die Vergangenheit zu konzentrieren, auf die Statistiken der letzten Saison. Und das lenkt den Fokus davon ab, wie die Dinge sind und was getan werden muss, um Sie zu Ihrer neuen persönlichen Bestleistung zu bringen.

Lösung: Werft einen ehrlichen Blick darauf, wo ihr mit eurer Fitness zu Beginn einer neuen Radsaison steht. Es ist normal, dass ihr eure Saison an einem anderen Standpunkt beginnt, als ihr die letzte beendet habt. Vielleicht konntet ihr einige alte Verletzungen und Schmerzen auskurieren und seid in der Nebensaison stärker geworden, aber ihr habt wahrscheinlich nicht so viel Zeit im Sattel verbracht. Das bedeutet, dass ihr einige Zeit brauchen werdet, um eure Ausdauer und Kraftleistung wiederzuerlangen. Berücksichtigt das und arbeitet an euren Basiskilometern, fügt allmählich Intensität hinzu und beobachtet, wie ihr euch jede Woche verbessert. Diese Herangehensweise wird bessere Ergebnisse liefern und euch mehr motivieren, als zu versuchen, sofort die Zahlen der letzten Saison zu erreichen.

Kopiert keine anderen Radfahrer

Cyclists
Radfahren macht in der Gruppe mehr Spaß, also wenn ihr ein paar Freunde überzeugen könnt,  gemeinsam mit euch den Trainingsplan durchzuarbeiten, habt ihr eine höhere Chance auf Erfolg und vor allem viel Spaß. © Profimedia

Einige Radsportler vergleichen sich gerne mit ihrer Eigenleistung aus vergangenen Saisons, während andere nicht aufhören können, sich mit anderen Radsportlern zu messen. Das können euer Trainingspartner, Freunde, Mitglieder des Radteams oder Rennrivalen sein. Jedes Mal wenn ihr davon hört, was sie tun, denkt man schnell, dass man das auch tun sollte. Man gerät in Selbstzweifel und übergeht im Zweifel einige wichtige Elemente aus dem Training. Jeder Radsportler sollte sich in seinem Training auf etwas anderes konzentrieren, um besser zu werden. Das ist der Grund, warum es euch die meiste Zeit nicht helfen wird, auf andere zu schauen und euch daran zu orientieren, was sie tun.

Lösung: Habt einen Trainingsplan. Das ist die beste Garantie, um mit eurem Training nicht vom Weg abzukommen. Eine andere Möglichkeit ist euch einen Trainer zu suchen. Dieser kann dabei helfen mit dem Training auf dem richtigen Weg zu bleiben und euch auf das Wesentlichen zu fokussieren. Mit einem Trainer könnt ihr auch die Dinge besprechen, die eure Freunde und Konkurrenten machen, denn ein guter Trainer wird euch sagen, mit wem ihr euch vergleichen solltet und mit wem nicht.

Der nächste Artikel in dieser Serie wird euch auch zeigen, wie ihr einige häufige Fehler im Trainingsplan zu Beginn der Saison vermeiden könnt.