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Wollt ihr euch nicht auch sofort ins Training stürzen, wenn eine neue Saison ansteht? Wir können es kaum erwarten, wieder in den Sattel zu steigen und die freie Natur zu erkunden. Dieser Artikel soll an ein paar einfache Tipps erinnern, damit das Radtrainingsprogramm realistisch bleibt.

Es ist verlockend, zu Beginn einer neuen Saison den perfekten Trainingsplan wie die Profis aufzustellen. Leider ist das für die meisten von uns in Anbetracht von Arbeit, Familie, Freunden und anderen Verpflichtungen nicht sehr realistisch. Tut euch das nicht an! Es wird wahrscheinlich zu Enttäuschung und Stress führen. Konsultiert einen Coach, wenn ihr könnt, und sprecht mit eurer Familie über zeitlichen Grenzen. Macht euch klar, was ihr während der gesamten Saison realistisch und nachhaltig einhalten könnt. Beachtet außerdem die folgenden vier Ratschläge, um die häufigsten Fehler zu Beginn der Saison zu vermeiden und einem unrealistischen Radtraining zu folgen.

Cyclist
Setzt euch realistische Ziele. © Profimedia

Nicht zu viel improvisieren

Auch wenn ihr keinen vollständigen Trainingsplan für die gesamte Saison habt, ist es wichtig, eine Vorstellung davon zu haben, welche Art von Training ihr absolvieren möchtet. Die zweitwichtigste Sache ist, sich an diese Idee zu halten! Wenn ihr anfangt zu improvisieren oder versuchen, zu viel Training hineinzupacken, weil ihr ein paar Tage Training verpasst habt, wird das nach hinten losgehen. Ihr werdet Ermüdungserscheinungen erleben, anstatt eure Leistung zu steigern.

Lösung: Habt einen Plan und haltet euch daran. Wenn ihr eine Trainingseinheit verpasst, macht euch keine Gedanken darüber und macht einfach weiter. Nehmt nur dann Anpassungen vor, wenn ihr eine ganze Woche oder mehr verpasst.

Schrittweise steigern

Wieder in Form zu kommen kann sich manchmal sehr langsam anfühlen und die Erinnerungen an die letzte Saison könnten dazu drängen, die Trainingsbelastung schnell zu erhöhen. Dies ist die perfekte Strategie für Verletzungen zu Beginn der Saison, übermäßige Müdigkeit und Motivationsverlust.

Lösung: Nehmt euch 2-3 Wochen Zeit, um das Trainingspensum schrittweise zu erhöhen. Wenn ihr 4 Tage in der Woche trainieren wollt, beginnt mit 2 Trainingseinheiten und 1 lockeren Ausfahrt und steigert euch von dort aus. Konzentriert euren ganzen Enthusiasmus zu Beginn der Saison darauf, keine Trainingseinheit zu verpassen. Konsistenz ist der wichtigste Aspekt des Trainings in dieser Phase.

Road cyclist
Die Dinge langsam angehen lassen. © Profimedia

Nach ein paar Wochen Intensität erhöhen

Es ist keine gute Idee, die Trainingsbelastung zu schnell zu erhöhen, und es ist auch keine gute Idee, mit der Erhöhung der Intensität zu warten. Es ist wichtig, sich in der frühen Saison auf den Aufbau der aeroben Ausdauer zu konzentrieren. Das bedeutet aber nicht, dass alle eure Trainingseinheiten ausdauerorientiert sein müssen.

Lösung: Nach diesen ersten 2-3 Wochen könnt ihr beginnen, kurze hochintensive Intervalle hier und da in das Training einzubauen. Anfangs sollte das einen kleinen Teil eures Trainings ausmachen, aber ihr könnt sie im Laufe der Saison steigern. Bleibt nicht 2 Monate oder länger beim Ausdauertraining hängen.

Lasst das Cross-Training nicht ausfallen

Die Nebensaison ist normalerweise die Zeit, in der Radfahrer an ihrer Kraft und Kernstabilität arbeiten. Wenn das bei euch der Fall ist, lasst all die harte Arbeit nicht umsonst gewesen sein. Und wenn ihr noch nicht viel getan habt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, damit anzufangen.

Lösung: Strebt mindestens eine, idealerweise zwei Cross-Trainingseinheiten pro Woche an. So könnt ihr die Anpassungen, die ihr während der Off-Season produziert habt, beibehalten.