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Das Beste an einer neuen Radsaison, abgesehen davon, dass man viel im Freien fahren kann, sind die Rennen. Der Rreiz, rauszugehen und an Wettkämpfen teilzunehmen, kann aber zu einem Problem werden, wenn ihr keinen guten Plan habt. Lasst uns einen Blick darauf werfen, wie ihr diesen typischen Fehler zu Beginn der Saison vermeiden könnt.

Überbucht euren Rennplan nicht 

Man unterschätzt schnell den physischen und mentalen Stress, den Rennen und Reisen mit sich bringen. Auch die Auswirkungen auf die Familie sind groß. Wenn man darauf brennt, wieder Rennen zu fahren, scheint alles andere unwichtig zu sein. Dies führt oft zu einer überfüllten Rennsaison.

We ride Flanders race
Übertreibt es nicht. © Profimedia

Lösung: Am besten wählt ihr 1-3 Hauptrennen für das Jahr aus und plant die Dinge davon ausgehend rückwärts. Folgendes solltet ihr im Auge behalten:

• Stellt sicher, dass mindestens 12 Wochen zwischen den Hauptrennen liegen
• Plant 6-8 Wochen ununterbrochenes Training vor jedem Hauptrennen ein.
• Bindet ein oder mehrere Nebenrennen innerhalb dieses 8-Wochen-Zeitraums ein, um zu testen, wo ihr steht.
• Geht die Nebenrennen wie ein Training an und nicht wie ein Rennen

Diese Herangehensweise ermöglicht es euch in ein paar Schlüsselrennen wirklich euer Bestes zu zeigen, gleichzeitig steigert ihr so eure Fitness und könnt ein paar Nebenrennen zum Spaß genießen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, holt euch objektives Feedback von einem Trainer oder einem erfahren Rennfahrer ein.

Amateur racing
Versucht entspannter an die Rennen heranzugehen. © Profimedia

Übertreibt es nicht mit den Gruppenfahrten 

Gruppenfahrten sind keine Rennen, aber sie stellen ein ähnliches Risiko für die Radsaison dar, wenn ihr zu viele davon zu früh macht. Gruppenfahrten machen Spaß. Sie ermöglichen es euch, Kontakte zu knüpfen und mit anderen Radfahrern auszutauschen. Sie sind die perfekte Gelegenheit, die Fertigkeiten für unvorhersehbare Änderungen des Tempos und der Anstrengung zu trainieren, ohne an einem Rennen teilzunehmen. Aber es gibt auch Vorteile, die sich aus der Besonderheit des Einzeltrainings ergeben. Zu wenig Einzeltraining, das sich auf die Entwicklung der Fitness konzentriert, kann sich später in der Saison als Problem erweisen.

Lösung: Lasst Gruppenfahrten zum Bestandteil eures Trainingsplans werden. Auf diese Weise könnt ihr sicherstellen, dass der Großteil des Trainings auf eure Fitnessziele ausgerichtet ist. Es zwingt euch auch, den Zweck jeder Gruppenfahrt zu berücksichtigen. Geht es darum, Beziehungen zu euer Radsportgemeinschaft zu pflegen? Ist es, um eure Fähigkeiten im Fahren auf dem Feld zu entwickeln? Ist es nur, um euer Training mit etwas zu bereichern, das sich anders anfühlt? Solange ihr den Grund kennt, könnt ihr das richtige Maß an Gruppenfahrten genießen.