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Rückblick: ADAC Cyclassics 2026: Radsport trifft Škoda Neuheiten in Hamburg

Von We Love Cycling

Rennrad-Action auf Hamburgs Straßen, internationale Profis, tausende Hobbyfahrer*innen – und gleich zwei neue Škoda Modelle zum Anfassen: Die ADAC Cyclassics 2026 verbanden auch in diesem Jahr Radsport, Community und Mobilität. Während der neue Škoda Peaq als Red Car das Profifeld anführte, machte die Epiq City Tour mit dem neuen Škoda Epiq am Hamburger Rathausmarkt Station.

Ein Wochenende im Zeichen des Radsports

Wenn sich Hamburg für ein Wochenende in eine Radsportstadt verwandelt, sind die ADAC Cyclassics zurück. Am 16. August 2026 gehörten die Straßen der Hansestadt wieder Hobbyfahrer*innen und einigen der besten Radprofis der Welt.

Den Auftakt am Rennsonntag machten die beiden Jedermann-Rennen. Bei The Experience über rund 60 Kilometer und The Challenge über rund 110 Kilometer konnten Radsportbegeisterte selbst auf vollständig gesperrten Straßen durch Hamburg und die Metropolregion fahren. Das gemeinsame Highlight: der Zieleinlauf auf der Mönckebergstraße – genau dort, wo später auch die Profis um den Sieg kämpften.

Rund 12.000 Teilnehmer*innen wurden für die Jedermann-Rennen erwartet. Damit sind die Cyclassics weit mehr als ein klassisches Profirennen: Sie bringen Breitensport, internationale Radsportelite und Fans mitten in Hamburg zusammen.

Die Kleinsten ganz groß

Dass Radsportbegeisterung keine Frage des Alters ist, zeigte sich bereits am Samstag.

Beim Bikeleasing.de Kids Race gehörte die Mönckebergstraße den Nachwuchsfahrer*innen. Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren konnten auf Laufrädern und Fahrrädern selbst Rennluft schnuppern und auf der späteren Zielgeraden der Großen ihren eigenen Cyclassics-Moment erleben.

Damit wurde das Wochenende endgültig zum Radsportevent für die ganze Familie. Rund um den Rathausmarkt ergänzte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm das Renngeschehen – inklusive Roadshow und actionreichen Showelementen, bei denen junge Bike-Talente mit ihren Stunts zeigten, was auf zwei Rädern alles möglich ist.

Ein First Look auf den neuen Škoda Epiq

Doch in Hamburg gab es an diesem Wochenende nicht nur auf zwei Rädern einiges zu entdecken.

Direkt am Rathausmarkt machte die Škoda Epiq City Tour 2026 Station. Von Juni bis Oktober reist der neue, vollelektrische Škoda Epiq durch Deutschland und ist an rund 20 Standorten zu sehen – auf Marktplätzen, in Innenstädten und bei ausgewählten Events.

Das Besondere daran: Der Epiq befindet sich noch vor seiner offiziellen Markteinführung im Herbst. Die City Tour bietet damit eine der wenigen Möglichkeiten, das neue Modell bereits jetzt live und aus nächster Nähe kennenzulernen.

Hamburg und die Cyclassics boten dafür die passende Kulisse. Denn während wenige Meter weiter Fahrräder über die Mönckebergstraße rollten, konnten Besucher*innen einen Blick auf die nächste Generation elektrischer Škoda Modelle werfen.

Der Epiq erweitert das elektrische Portfolio als kompakter City-SUV-Crossover und soll Elektromobilität insbesondere für den Alltag in der Stadt zugänglicher machen.

Zwei Škoda Neuheiten auf einer Bühne

Und der Epiq war nicht die einzige Škoda Neuheit, die in Hamburg für Aufmerksamkeit sorgte.

Mit dem Škoda Peaq war ein weiteres erst kürzlich vorgestelltes Elektro-Modell Teil des Cyclassics-Wochenendes. Das neue elektrische Flaggschiff der Marke feierte erst im Juni seine Weltpremiere und kommt Ende September offiziell in den Handel.

Radsportfans dürften ihn allerdings bereits kennen.

Denn der Peaq übernahm 2026 eine ganz besondere Rolle: Schon bei der Tour de France war er als Red Car an der Spitze des Rennens unterwegs. Bei den ADAC Cyclassics setzte sich diese Geschichte fort.

Als Führungsfahrzeug fuhr der Peaq dem Profifeld voraus und war damit mittendrin im Renngeschehen.

Eine ziemlich exklusive Gelegenheit, das neue Modell in Aktion zu erleben – denn im normalen Straßenbild ist der Peaq aktuell noch kaum anzutreffen.

Škoda mittendrin im Renngeschehen

Dass ausgerechnet zwei neue Škoda Modelle bei einem Radsportevent ihre Bühne bekommen, passt zur langen Verbindung der Marke mit dem Fahrrad.

Škoda unterstützt die ADAC Cyclassics als offizieller Partner und stellte in diesem Jahr insgesamt 40 Begleit- und Organisationsfahrzeuge zur Verfügung. Neben Peaq und Epiq waren unter anderem Octavia und Superb Combi, Kamiq, Kodiaq sowie die vollelektrischen Enyaq und Elroq im Einsatz.

Die Fahrzeuge sind ein wichtiger Bestandteil der Rennorganisation – vom Führungsfahrzeug über Begleitfahrzeuge bis hin zur Unterstützung rund um die Strecke.

Und so traf in Hamburg an diesem Wochenende die Geschichte der Marke auf ihre elektrische Zukunft: Radsport auf der einen, neue Mobilität auf der anderen Seite.

Fünfmal Waseberg und dann Vollgas Richtung Ziel

Am Sonntagnachmittag gehörte die Bühne schließlich den Profis.

Das UCI-WorldTour-Rennen startete erneut in Buxtehude und führte das Peloton über rund 205 Kilometer bis ins Zentrum Hamburgs. Eine Schlüsselrolle spielte dabei einmal mehr der legendäre Waseberg in Blankenese.

700 Meter lang, mit maximal 16 Prozent Steigung – und gleich fünfmal zu bewältigen. Kurz genug für explosive Attacken, aber anspruchsvoll genug, um nach mehr als 200 Rennkilometern ordentlich weh zu tun.

Eine sechsköpfige Ausreißergruppe mit den deutschen Profis Jonas Rutsch und Niklas Behrens hielt sich lange vor dem Feld. Rund 15 Kilometer vor dem Ziel war die Flucht jedoch beendet und die Teams bereiteten alles für ein schnelles Finale auf der Mönckebergstraße vor.

Paul Magnier gewinnt die ADAC Cyclassics 2026

Am Ende hatte Paul Magnier die schnellsten Beine.

Der 22-jährige Franzose von Soudal Quick-Step setzte sich nach 205,3 Kilometern im Sprint durch und feierte damit seinen ersten Sieg bei einem WorldTour-Eintagesrennen.

Mike Teunissen aus den Niederlanden fuhr auf Rang zwei, der Australier Laurence Pithie komplettierte als Dritter das Podium. Bester deutscher Fahrer wurde Henri Uhlig auf einem starken fünften Platz.

Herzlichen Glückwunsch an Paul Magnier zu seinem Sieg bei den ADAC Cyclassics 2026!

Mehr als ein Radrennen

Genau diese Mischung macht die Cyclassics in Hamburg besonders.

Da sind die Hobbyfahrer*innen, die am Morgen selbst auf gesperrten Straßen Richtung Mönckebergstraße fahren. Die Kids, die einen Tag zuvor ihren eigenen großen Rennmoment erleben. Die Profis, die am Nachmittag mit Höchstgeschwindigkeit um den Sieg kämpfen. Und tausende Menschen, die entlang der Strecke oder rund um den Rathausmarkt dabei sind.

2026 kam noch eine weitere Perspektive hinzu: Mit Epiq und Peaq konnten Besucher*innen zwei der neuesten Škoda Modelle kennenlernen, lange bevor sie selbstverständlich zum Straßenbild gehören.

So wurde aus einem Radsportwochenende gleichzeitig ein Blick in die Zukunft der Mobilität.

Zwei Räder, vier Räder – und ziemlich viel Bewegung mitten in Hamburg.

 

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